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Praxis für Psychotherapie Gesche Knoop

Du musst nicht noch besser darin werden, an Dir zu arbeiten.

Gesche Knoop lachend in ihrer Praxis

Vielleicht hast Du schon viel verstanden. Bücher gelesen, Podcasts gehört, reflektiert, Dir vorgenommen, Grenzen zu setzen, weniger zu grübeln, entspannter zu werden oder endlich etwas anders zu machen.

Und trotzdem gibt es Situationen, in denen Du wieder genau dort landest, wo Du eigentlich nicht mehr hinwolltest.

Das bedeutet nicht automatisch, dass Du Dich nicht genug anstrengst. Vielleicht braucht es nicht noch mehr Disziplin, Wissen oder das nächste Selbstoptimierungsprogramm. Sondern einen anderen Blick auf die Frage, warum es bisher nicht anders ging.

Denn wenn Du es in diesem Moment einfach anders könntest, würdest Du es vermutlich längst tun.

Gesche Knoop entspannt in ihrer Praxis

Du musst nicht erst „besser“ werden

Vielleicht gibt es Verhaltensweisen an Dir, die Du selbst nicht verstehst. Reaktionen, die Dir unangemessen vorkommen. Gedanken oder Gefühle, für die Du Dich schämst. Vielleicht weißt Du sogar ganz genau, dass Dir etwas nicht guttut – und tust es trotzdem immer wieder.

Für mich ist dann nicht die erste Frage: „Wie bekommen wir das weg?“

Mich interessiert vielmehr: Warum ist es da? Was passiert in diesen Momenten in Dir? Und welchen guten Grund könnte es bisher gegeben haben, dass Du genau so reagierst?

Manches, was uns heute belastet, kann einmal eine hilfreiche Strategie, ein Schutz oder schlicht die beste Möglichkeit gewesen sein, die uns in einer bestimmten Situation zur Verfügung stand.

Das bedeutet nicht, dass es so bleiben muss.

Aber Veränderung beginnt für mich nicht damit, gegen Dich zu arbeiten. Sondern damit, Dich und das, was in Dir passiert, erst einmal zu verstehen.

Warum wir trotzdem immer wieder auf der alten Autobahn landen

Vielleicht hast Du schon verstanden, woher ein bestimmtes Muster kommt. Und vielleicht weißt Du sogar ziemlich genau, wie Du eigentlich reagieren möchtest.

Trotzdem passiert es gerade in stressigen oder emotionalen Situationen schnell, dass Du wieder in altbekannten Mustern landest.

Das lässt sich gut mit dem Bild einer Autobahn beschreiben: Gut eingeübte Reaktionen sind wie Wege, die wir schon unzählige Male gefahren sind. Sie sind vertraut und schnell verfügbar – gerade dann, wenn wir unter Druck stehen.

Ein neuer Umgang ist dagegen zunächst eher wie ein Trampelpfad. Vielleicht weißt Du schon, dass es diesen anderen Weg gibt. Aber wenn es stressig wird, landest Du schnell wieder auf der gut ausgebauten Autobahn.

Veränderung bedeutet deshalb nicht, Dir einfach noch genauer zu erklären, welchen Weg Du nehmen solltest.

Wir arbeiten daran, dass andere Wege überhaupt erst begehbar werden, mit der Zeit breiter werden – und irgendwann genauso selbstverständlich zur Verfügung stehen wie die alte Autobahn.

Gesche Knoop im Gespräch mit einer Frau

Nicht nur verstehen. Sondern verändern.

Zu verstehen, warum Du etwas tust, kann unglaublich hilfreich sein. Manchmal ist allein die Erkenntnis „Ah, deshalb reagiere ich so“ schon entlastend.

Aber vielleicht kennst Du auch das: Du hast etwas längst verstanden – und trotzdem fühlt es sich nicht anders an.

Deshalb geht es in meiner Arbeit nicht nur darum, Zusammenhänge zu erkennen. Wir können gemeinsam auch die Ebenen erkunden, die sich mit bewusstem Nachdenken allein manchmal nur schwer erreichen lassen.

Manchmal bedeutet das, alte Erfahrungen zu verarbeiten. Manchmal geht es darum, Gefühle anders erleben und halten zu können, neue Strategien zu entwickeln oder etwas auszuprobieren, das sich bisher schwierig oder sogar unmöglich angefühlt hat.

Das Ziel ist nicht, dass Du Dich besser kontrollierst oder noch härter an Dir arbeitest. Sondern dass Dir nach und nach andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Du musst mir nicht zeigen, wie gut Du schon an Dir gearbeitet hast.

Du darfst mir zeigen, wo es gerade nicht funktioniert.

Fühle Dich gesehen

Vielleicht gibt es Dinge, über die Du ganz selbstverständlich sprechen kannst. Und vielleicht gibt es andere, bei denen Du schon beim Gedanken daran merkst: Das kann ich doch niemandem erzählen.

Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen, für die Du Dich schämst. Seiten an Dir, die Du selbst nicht verstehst oder nicht besonders gerne magst. Widersprüche. Rückschritte. Dinge, von denen Du vielleicht denkst, dass Du längst „weiter“ sein solltest.

All das darf in der Therapie da sein. Aber nichts davon muss sofort auf den Tisch.

Du entscheidest, was Du erzählen möchtest und wofür Du gerade bereit bist. Therapie bedeutet für mich nicht, Dich dazu zu drängen, möglichst schnell an die schmerzhaftesten oder schamvollsten Stellen zu gehen. Wir dürfen uns Zeit nehmen.

Du musst bei mir nicht erst eine vorzeigbare Version Deiner selbst werden, um willkommen zu sein. Und Du musst auch nichts richtig formulieren, erklären oder bereits verstanden haben.

Mir ist wichtig, Dir mit Wohlwollen und echter Neugier zu begegnen, ohne Dich für das zu verurteilen, was Du mitbringst. Auch dann, wenn Du Dich bei manchen Dingen vielleicht selbst fragst: Warum bin ich so? Warum mache ich das?

Denn oft sind genau die Dinge, gegen die wir am stärksten kämpfen, diejenigen, die einfach nur erst einmal gesehen werden wollen.

Gesche Knoop im persönlichen Gespräch mit einer Frau
Gesche Knoop mit einer Frau im hellen Praxisraum

Verschiedene Wege – je nachdem, was Du brauchst

Nicht jede Frau braucht dasselbe. Und nicht jedes Thema lässt sich auf dieselbe Weise bearbeiten.

Deshalb arbeite ich nicht nach einem starren Schema, sondern verbinde unterschiedliche therapeutische Ansätze und Methoden miteinander. Manchmal geht es darum, etwas zu verstehen und einzuordnen. Manchmal braucht es konkrete neue Strategien. Und manchmal kommen wir an einen Punkt, an dem wir mit bewusstem Verstehen allein nicht weiterkommen.

Welche Methode wir nutzen, entscheiden wir nicht nach einem festen Plan, sondern danach, was zu Dir, Deinem Anliegen und dem jeweiligen Moment passt.

Hypnose – kein Zauber. Aber manchmal magisch

Hypnose ist für mich eine Möglichkeit, mit inneren Prozessen zu arbeiten, die sich über reines Nachdenken manchmal nur schwer erreichen lassen.

Dabei bist Du nicht „weg“ und gibst auch nicht die Kontrolle ab. Vielmehr entsteht ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, in dem innere Bilder, Gefühle, Erinnerungen oder Zusammenhänge anders zugänglich werden können.

Und manchmal passiert dabei etwas, das sich vorher gar nicht planen ließ: Ein Zusammenhang wird plötzlich spürbar. Ein Gefühl verändert sich. Oder es bewegt sich an einer Stelle etwas, bei der wir ursprünglich gar nicht damit gerechnet hatten.

Hypnose ist kein Zauber – aber manchmal fühlt sich das, was dabei entsteht, ein bisschen magisch an.

EMDR

EMDR kann ich einsetzen, um belastende Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle, Gedanken oder Reaktionen zu bearbeiten.

Dabei arbeiten wir mit bilateraler Stimulation – beispielsweise über Augenbewegungen – während wir uns behutsam mit dem beschäftigen, was Dich heute noch belastet.

Coachingtools

Manchmal ist gar nicht die Vergangenheit das Entscheidende, sondern die Frage: Was möchtest Du jetzt konkret anders machen?

Dann können auch Elemente aus dem Coaching hilfreich sein – zum Beispiel um Perspektiven zu wechseln, Entscheidungen zu sortieren, Bedürfnisse und Ziele klarer zu erkennen oder neue Verhaltensweisen auszuprobieren.

Ich nutze solche Tools ergänzend zur therapeutischen Arbeit, wenn sie an der jeweiligen Stelle sinnvoll sind. Denn manchmal braucht es Tiefe – und manchmal braucht es schlicht einen konkreten nächsten Schritt.

Therapie darf auch anders aussehen

Therapie muss nicht immer bedeuten, dass wir eine Stunde lang zusammensitzen.

Manchmal entsteht ein gutes Gespräch gerade dann, wenn wir uns bewegen. Deshalb kann eine Sitzung – wenn es für Dich und Dein Anliegen passt – auch einmal bei einem gemeinsamen Spaziergang stattfinden.

Und auch im Praxisraum darf Therapie bei mir menschlich sein. Wir dürfen lachen. Es darf leicht sein, auch wenn wir über schwere Dinge sprechen. Und nicht jede Sitzung muss sich tief oder anstrengend anfühlen, um wertvoll zu sein.

Entscheidend ist für mich nicht, wie Therapie „auszusehen hat“, sondern was für Dich und unsere gemeinsame Arbeit gerade passend ist.

Gesche Knoop mit einem Klienten und einem Stofftier auf dem Sofa
Gesche Knoop bei einem Videogespräch am Laptop

So starten wir

1. Kostenloses Erstgespräch buchen

Über meinen Kalender kannst Du Dir direkt einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch per Video oder telefonisch aussuchen.

2. Wir lernen uns kennen

Im Erstgespräch schauen wir, worum es Dir geht, was Du Dir von der Therapie wünschst und ob Du Dich mit mir wohlfühlst. Du kannst natürlich auch Deine Fragen stellen.

3. Wir beginnen dort, wo Du gerade stehst

Wenn es für uns beide passt, vereinbaren wir einen ersten Termin. Wie es danach weitergeht, müssen wir nicht schon im Voraus festlegen. Wir schauen gemeinsam, was Du brauchst und in welchem Tempo wir arbeiten.

Kosten

Eine Sitzung dauert 60 Minuten und kostet 120 €.

Das kostenlose Erstgespräch dauert 30 Minuten und findet telefonisch oder per Video statt.

Die Behandlung ist eine Privatleistung und wird direkt mit Dir abgerechnet. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Bei privaten Kranken- oder Zusatzversicherungen kann eine Erstattung je nach Tarif möglich sein. Bitte kläre dies vorab mit Deiner Versicherung.

Du musst nicht wissen, welche Methode für Dich die richtige ist. Du musst auch noch nicht genau erklären können, was eigentlich mit Dir los ist.

Du darfst erst einmal so kommen, wie Du gerade bist.

Alles Weitere schauen wir gemeinsam.